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03.11.2014 14:49 Uhr
Kategorie: Vereinsvorstand

Beitragserhöhung abgelehnt


Die Mitgliederversammlung der SG Sendenhorst hat eine Beitragserhöhung abgelehnt bei Stimmengleichheit abgelehnt. Ein Grund für die benötigten Mehreinnahmen sei der notwendig Erweiterung der Geschäftsstelle.

Geteilter Meinung waren am Sonntagmorgen die 40 anwesenden stimmberechtigten Mitglieder der SG Sendenhorst. Der Vereinsvorstand um den ersten Vorsitzenden Franz-Josef Reuscher hatte zur außerordentlichen Mitgliederversammlung eingeladen und stellte einen Antrag zur Beitragserhöhung. Die Stimmenauszählung ergab schließlich 17 Ja-Stimmen, 17 Gegenstimmen und sechs Enthaltungen. Damit war der Antrag abgelehnt, der zuvor zu einer regen Diskussion mit vielen Wortmeldungen geführt hatte.

Laut Antrag sollte ab Anfang nächsten Jahres der Vereinsbeitrag (nicht Abteilungsbeitrag) zwölf Euro für Kinder und Jugendliche und 24 Euro für Erwachsene betragen. „Die Rahmenbedingungen der Bevölkerung werden sich ändern und damit auch die der SG“, so Franz-Josef Reuscher der informierte, dass sich bereits im April dieses Jahres, mit einem Blick auf die SG in zehn Jahren, eine mögliche Beitragserhöhung angebahnt hatte. Auch die Abteilungen hatte der Vereinsvorstand zwischenzeitlich zum Finanzbedarf für die Zukunft befragt, und was zu finanzieren ist.

„Wir möchten einen nächsten Schritt mit der Geschäftsstelle machen, damit der Verein professionell geführt werden kann“, nannte Franz-Josef Reuscher den Hauptgrund für die Anpassung, denn die räumliche und personelle Erweiterung koste Geld, was derzeit nicht verfügbar sei, wie Kassierer Matthias Abke beim Zwischenbericht über die Finanzen angab. Die Erhöhung würde auch einen Überschuss mit sich bringen, der in die Liquidität des Vereins gesteckt werden könne, denn dieser „lebt an der Kante“. Kassierer und Vorstand wurden nach dem Kassenbericht von der Versammlung entlastet.

Bessere Arbeitsrahmenbedingungen, noch mehr Entlastung der Abteilungen von der Bürokratie und mit Hinblick auf den demografischen Wandel mehr Kursangebote außerhalb der Abteilungen waren die wichtigsten Argumente des Vorstand für die Beitragserhöhung.

Beispielsweise sei es derzeit in der Geschäftsstelle nicht möglich, Gespräche zu führen, die nicht jeder mitbekommen soll, wenn es zum Beispiel um Familienhilfe oder Unfälle geht. Für die neue Geschäftsstelle wurde eine Größe von circa 80 Quadratmetern angepeilt, so dass neben einem weiteren Arbeitsplatz auch für einen Besprechungsraum für Vorstandssitzungen Platz vorhanden sein sollte.

Zurzeit sind in der Geschäftsstelle mit Geschäftsführer Thomas Erdmann, Claudia Nitz und Praktikant Yannick van Dijk drei Ansprechpartner tätig.

„Wir können trotz des demografischen Wandels ein großer Verein bleiben“, ist sich Franz-Josef Reuscher sicher. „Dafür müssen aber die Rahmenbedingungen stimmen“, erklärte er weiter. Heutzutage stehe der Sportverein schließlich mehr und mehr in Konkurrenz zu anderen Vereinen und vor allem auch zu Fitnessstudios.

Doch zunächst wird aus der Erweiterung nichts. Der Vereinsvorstand konnte nicht genügend anwesende Mitglieder auf seine Seite bringen. Verschiedene Bedenken konnten trotz langer Diskussion nicht ausgeräumt werden. Einige Mitglieder waren von den Ausführungen nicht überzeugt und sahen kein genaues Ziel, wo die Reise mit der vergrößerten Geschäftsstelle hingehen soll. Weiter fehlte es manchem an Transparenz bei der Darlegung der Zahlen, die für die Investitionen nötig seien. Hier sollte nachgebessert werden und in einer klaren Aufstellung visuell dargelegt werden, was an finanziellen Mitteln nötig ist. Andere hätten sich zunächst eine geringere Erhöhung gewünscht. Grundsätzlich, das stellten auch einige Mitglieder nach der Entscheidung noch einmal klar, gehe es nicht darum eine Beitragserhöhung zu verhindern. Ihnen sei wichtig, welcher Weg dadurch dieser eingeschlagen werde.