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06.08.2010 19:52 Uhr
Kategorie: Volleyball

Internat als Karriere-Sprungbrett


Schlank, groß und talentiert in Sachen Volleyball, das ist der 16-jährige Noah Baxpöhler, der als Beispiel für die erfolgreiche Jugendarbeit der Volleyballer der SG Sendenhorst steht. In diesem Jahr erfüllte sich sein Traum: Die Aufnahme in das Frankfurter Volleyballinternat (VIF). Somit gehört er nun zu einer zwölfköpfigen Elite, die nach dem Verlassen des Internats mindestens in die zweite Bundesliga wechselt, so die bisherigen Erfahrungen.
Erste Schritte machte der Ennigeraner beim SuS. Zur Saison 2006/2007 wechselte er zur SG, um dort in der C-Jugend zu spielen. Die Volleyballtrainer der SG Sendenhorst schafften auch bei Noah das, was vielen Kinder jährlich in dieser Abteilung widerfährt - er wurde komplett vom Volleyballvirus infiziert. Spiele bei Kreisauswahlturnieren und der WVV-U17 Jugendbeachmeisterschaft standen schon bald im Kalender, und so war es nur eine Frage der Zeit, dass es weiter aufwärts ging auf der Volleyballleiter. Da es in der folgenden Saison keine passende Mannschaft für den Mittelblocker gab, griff man auf die Partnerschaft mit dem USC Münster zurück und integrierte ihn in die damalige U16 in der NRW-Liga, mit der er den zweiten Platz bei den Westdeutschen Meisterschaften (WDM) erkämpfte.

Dies bedeutete wiederum die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften. In Münster war sein ehemaliger SG-Trainer Thorsten Rathjen gleichzeitig Co-Trainer im Rahmen des Partnervereinkonzepts. Und so konnte er sowohl in Münster als auch in Sendenhorst gefördert werden. Später sammelte Baxpöhler Erfahrungen im Seniorenbereich der Sendenhorster Volleyballabteilung. Damit ihm im Sommer während der Saisonpause nicht langweilig wurde, nahm Noah am Beachkonzept der SG teil und mischte auch im Sand erfolgreich mit. Dies machte sich dann auch in der nächsten Saison bemerkbar, denn das Talent erreichte mit seiner USC-U18 den ersten Platz in der NRW-Liga, eine weitere Silbermedaille bei den WDM kam noch dazu. Doch er blieb der SG weiterhin treu, ein Aufstieg in die erste Herrenmannschaft war der nächste Schritt. Zudem wurde Noah in die NRW-Auswahl berufen. Auch hier errang er einige Erfolge.

Die Saison 2009/2010 barg dann auch noch einige Veränderungen in sich. Neben der Teilnahme an zwei WDM-Turnieren (U18 und U20) erhielt Noah ein Doppelspielrecht. So konnte er weiterhin für die SG spielen, während beim SSV Hamm (Oberliga) unter fachkundiger Leitung des ehemaligen Bundesligaspielers Marvin Polte weiter an seiner Technik gefeilt wurde. Im Mai 2010 kam dann die Zusage vom Volleyball-Internat Frankfurt.

Doch auf seinen Lorbeeren hat sich Noah nicht ausgeruht. Mit der Landesauswahl NRW errang er erst vor kurzem einen ersten Platz beim WVV-Cup und einen siebten Platz beim Bundespokal.