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< SG: Reichlich Diskussionsstoff
01.04.2010 19:36 Uhr
Kategorie: Vereinsvorstand

Sportstätten: Weiter viele offene Fragen


Neben den üblichen Regularien in einer Mitgliederversammlung hatte die SG Sendenhorst am Freitagabend wichtige Themen auf der Tagesordnung wie eine Satzungsänderungen, die Finanzordnung und die Sportstättensituation nach dem Sportstättengutachten.
Die Mitglieder hatten schon vor der Versammlung die Möglichkeit, sich über die Satzung zu informieren und selbst Änderungen vorzuschlagen. Für dee Satzung gab es im Wesentlichen redaktionelle Änderungen. Inhaltlich ging es um Zuständigkeiten des Vorstandes. In der Mitgliederversammlung gab aber auch einigen Informationsbedarf über die Festlegungen in der Satzung zu änderungen, die sich zum Beispiel bei einem Personalvertrag ergeben. Künftig soll die Mitgliederversammlung bei Vertragsänderungen zustimmen, wenn es sich um bezahlte Ämter handelt.

Die Satzungsänderungen wurden ebenso einstimmig verabschiedet wie die neue Finanzordnung, die die finanziellen Geschäfte der SG sowohl nach außen als auch intern regelt. Dabei gab es vor allem konkrete Rückfragen in Bezug auf die Kontovollmacht des geschäftsführenden Vorstandes und die daraus entstehenden Folgen in seiner Entscheidungskompetenz bei diversen Finanzvorgängen.

Recht umfassend wurde die Diskussion über die Sportstättensituation geführt. Bürgermeister Berthold Streffing wies in seinen Grußwort auf die erfolgreiche Arbeit der SG hing und bedankte sich für deren Engagement in der Stadt. Streffing erklärte, dass das Sportstättengutachten die Politik zurzeit stark beschäftigte. Er erläuterte, dass die Stadt derzeit in engem Kontakt mit den Vereinen stehe und dankte denen, die dazu beitragen, dass die Stadt bedarfsgerechten Sport anbieten könne. Die Stadt werde das Konjunkturpaket nutzen, auch Bedürfnisse des Sports zu berücksichtigen. Streffing gab aber zu bedenken, dass nicht alle Erwartungen erfüllt werden können. Die Stadt sei aber bereit, über eine Priorisierung beim Abarbeiten der Bedürfnisse zu reden. Dafür müssten aber mit den Vereinen noch eine Menge Fragen geklärt werden, um eine Verbesserung der des Sportstättenangebots zu erreichen.

SG-Vorsitzender Franz-Josef Reuscher machte deutlich, dass er mit Freude zur Kenntnis genommen habe, dass es Bewegung in diesem Bereich gebe. Er bat aber auch darum, dass so früh wie möglich dargestellt werden müsse, wie die Beteiligung der Vereine aussehen solle. Es werde aber sicher keine drei oder gar neuen vier Sporthallen, einen neuen Sportplatz und einen Tennisplatz geben.

Reuscher brachte deshalb erneut die leer stehende Halle an der Hoetmarer Straße ins Gespräch, die, wie berichtet, für den Sport genutzt werden könnte. In dieser großen Multifunktionshalle gebe es genügend Räumlichkeiten für unterschiedliche Bedürfnisse. Nach Gesprächen mit dem Investor sei es möglich, auch weitere besondere Wünsche zu berücksichtigen. „Konkrete Aussagen über eine mögliche Nutzung können wir aber nur machen, wenn die Höhe der Miete und die Beteiligung der Stadt klar sind“, betonte Reuscher. Mit einer zu hohen Eigenbeteiligung und ohne eine Unterstützung der Stadt sei das Projekt indes nicht umzusetzen. In den kommenden vier bis sechs Wochen könnten konkrete Zahlen über die Kosten vorliegen. Der Vorstand sehe als Alternative zu dieser Anmietung nur dem Neubau einer Halle, der finanziell aber wohl nicht zu realisieren sei. Reuscher ging davon aus, dass womöglich im Laufe des Jahres eine weitere Mitgliederversammlung zur Klärung des weiteren Vorgehens erforderlich werde.