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< Gewinner konnte sein Glück kaum fassen
18.12.2010 09:50 Uhr
Kategorie: Fußball, Vereinsvorstand

Stadt überlässt Verein den neuen Sportplatz


Der Baubeginn ist für den 1. April festgelegt. Und diese Ankündigung sei absolut kein Aprilscherz, betonte SG-Vorsitzender Franz-Josef Reuscher. Die Bauarbeiten für den neuen Kunstrasenplatz und die neue Leichtathletik-Laufbahn sollen an diesem Tag begonnen und spätestens am 30. Juni abgeschlossen sein. Mit den Erdarbeiten soll „nach der Schneeschmelze“ angefangen werden, erklärte Fußballobmann Hans-Jürgen Gerdes.
Das Trauzimmer im Rathaus war wohl der richtige Ort für das Treffen der Spitze der SG Sendenhorst und der Stadtverwaltung, denn schließlich galt es eine Art besondere Hochzeit zwischen der Stadt und dem Sportverein zu besiegeln. Allerdings mussten beide Seiten weit mehr Unterschriften leisten, als es für ein Brautpaar üblich ist. Die Stadt überlässt der SG Sendenhorst zunächst für 20 Jahre das wirtschaftliche Eigentum am neuen Kunstrasenplatz. Vor allem deshalb, weil der Verein die Möglichkeit hat, Steuern zu sparen.

Im Gegenzug baut der Verein den neuen Platz und die neue hochmoderne Laufbahn am Westtorplatz, die allein rund 90 000 Euro kosten wird.

Es geht dabei auch um viel Geld: 322 000 Euro steuert de Stadt aus Mitteln des Konjunkturpakets bei. Doch die werden bei weitem nicht reichen, um die beiden Projekte zu finanzieren.

Der Verein werde etwa die Hälfte der Kosten für den Kunstrasenplatz beisteuern müssen, erklärte Franz-Josef Reuscher. „Die SG betritt damit völliges Neuland“, sagte der Vorsitzende. Er betonte, wie auch Bürgermeister Berthold Streffing, die gute Atmosphäre in den vielen Gesprächen, die im Vorfeld der Vereinbarung geführt werden mussten. Die Vereinbarung sei das i-Tüpfelchen am Ende der vielen Veranstaltungen im Jahr des 100-jährigen Bestehens der SG Sendenhorst. Für den SG-Versitzenden war der Tag der Unterschriften „Tag eins im 101. Jahr der SG“.

VON JOSEF THESING, SENDENHORST