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< Turnen Oberliga, 1. Wettkampftag
10.04.2017 19:50 Uhr

Kaplan Hortmann gab den Startschuss

Die Tischtennisabteilung der SG Sendenhorst besteht seit 50 Jahren. Das soll entsprechend gewürdigt werden. Das Jahr 2017 ist für die Mitglieder der Tischtennisabteilung der SG Sendenhorst ein ganz besonderes.


Vor 50 Jahren, also 1967, wurde die Abteilung gegründet. Um dieses Jubiläum gebührend zu feiern, hat sich ein Organisationsteam gebildet, das in diesem Jahr drei Veranstaltungen plant und durchführt.

Gestartet wurde bereits mit den Mini-Meisterschaften, die im Januar ausgetragen wurden. Nun steht in Kürze das zweite Turnier an. Am Samstag, 5. Mai, findet die erste Sendenhorster „Clickball-Meisterschaft“ statt. Ausgetragen wird das Turnier, zu dem alle Sendenhorster Breitensportler ab 16 Jahren eingeladen sind, ab 14 Uhr in der Teigelkamp-Sporthalle.

Das Highlight des Jubiläumsjahres soll am 9. September mit einer Feier, zu der alle aktuellen und ehemaligen Mitglieder eingeladen sind, stattfinden. Dieses Fest steht ganz im Zeichen des Wiedersehens. Denn der Jubiläumsausschuss hofft, dass insbesondere viele Ehemalige, die inzwischen weit verstreut in Deutschland leben, den Weg nach Sendenhorst finden. Es wird auf jeden Fall eine seltene Gelegenheit geben, die Tischtennisfreunde von heute und damals wiederzutreffen und Erinnerungen auszutauschen.

Begonnen hat die Geschichte der Abteilung im Jahr 1966 mit einer Stadtmeisterschaft, die vom damaligen Kaplan Helmut Hortmann organisiert worden war. Dieser Wettkampf war für einige Sportler der Stein des Anstoßes, im Oktober 1967 einen Tischtennisverein zu gründen. Die ersten Mitglieder hießen Willi Blechschmidt, Herbert Christ, Josef Engelkamp, Bernhard Gnegel, Herbert Knirim, Manfred Pelz und Herbert Volkery. Hinzu kam der erste Jugendspieler Reinhard Schüttelhöfer. Gespielt wurde zunächst im Jugendheim, in dem sogar Meisterschaftsspiele ausgetragen wurden – heutzutage kaum noch vorstellbar. Im Jahr 1968 schloss sich dann der noch junge Tischtennisverein der Sportgemeinschaft Sendenhorst an und wurde somit eine Abteilung der SG.

Damit einher ging der Umzug in die Teilgelkamp-Sporthalle, in der bis heute die schnelle Sportart ausgeübt wird. Im Jahr 1969 wurde die erste Schülermannschaft gemeldet. Ein Jahr später kam die erste Damenmannschaft hinzu. Im Jahr 1975 wurde die erste Freizeitfahrt unternommen – eine Tradition, die bis heute Bestand hat. Apropos Freizeit: In den ersten Jahren nach Gründung der Tischtennisabteilung gab es nach dem Training einen gemütlichen Ausklang im „Alten Gasthaus Surmann“ bei Hubert Wessel. Mitte der 1970-er Jahre zog man dann in die Kneipe „Zum Südpol“, besser bekannt als Voßding beziehungsweise Knobbe, um. Seit Ende der 1980-er Jahre ist das Hotel Zurmühlen nun das angestammte Vereinslokal, wo insbesondere dessen Biergarten in den warmen Sommermonaten gerne aufgesucht wird.

Insgesamt drei Mal war die Tischtennisabteilung für die erfolgreiche Organisation des SG-Karnevals verantwortlich. 1980 richtete man das Fest gemeinsam mit der Volleyballabteilung aus. Prinz und Prinzessin waren Josef und Thea Bartmann. Sieben Jahre später hieß es unter Prinz Theo Hurtig: „SG-Manege auf, heute machen wir einen drauf“. Im Jahr 1995 schließlich wurde dann noch einmal unter dem Motto „SGS im Sauseschritt, Enterprise wir düsen mit“ gefeiert. Prinz Klaus Hennemann war der Karnevals-Captain.

Hervorzuheben sind noch zwei große Turniere, die die Tischtennisabteilung der SG durchgeführt hat. Im Jahr 1985 wurde anlässlich des 75-jährigen Bestehens des Gesamtvereins ein großes Turnier in der Westtorhalle ausgerichtet. Zum 25-jährigen Bestehen der Tischtennisabteilung gab der Bundesligist Borussia Düsseldorf mit Jörg Roßkopf und Steffen Fetzner ein Gastspiel in der Martin-Halle.

Sportlich gab es in den vergangenen fünf Jahrzehnten ebenfalls einige Erfolge zu verzeichnen. Herby Volkery hat in seiner Ära als Jugendtrainer einige Talente entdeckt und diese gefördert. Peter Abke, Christian und Nicki Dexer sowie Peter Staudinger, um einige zu nennen, waren auf vielen Turnieren und Meisterschaften erfolgreich unterwegs. Das erfolgreichste Mädchen, das die Talentschmiede hervorbrachte, war Stefanie Hadrika, die ebenfalls viele Titel erringen konnte. Zweifellos die besten Spieler kamen aus der tischtennisbegeisterten Familie Gnegel. Paul war das erste Nachwuchstalent der SG. Jahre später hat sich sein Neffe Steffen (Eltern: Berni und Renate Gnegel) ebenfalls dem Tischtennissport verschrieben. Paul und Steffen Gnegel gingen zwischenzeitlich in den zweithöchsten Spielklassen in Deutschland an die Platte.

Aktuell ist die Abteilung mit drei Herrenmannschaften am Spielbetrieb beteiligt. Neben der Punktejagd in den Meisterschaftsspielen legen die Aktiven allerdings auch einen hohen Wert auf das freundschaftliche Miteinander. Die aktiven Schüler konzentrieren sich momentan auf das Training und nehmen (noch) nicht an Ligaspielen teil. Eine Damenmannschaft ist momentan nicht gemeldet.